Mozart

Wenn Magnus Carlsen der Mozart des Schachs ist und Jose Raoul Capablanca der Mozart des Schachs war, dann muss Carlsen die Reinkarnation von Capablanca sein. Wenn Sergej Karjakin aber auch der Mozart des Schachs ist, dann muss Carlsen der Doppelgänger von Karjakin sein. Wenn Alexander Aljechin aber der Richard Wagner des Schachs war, wer ist dann die Reinkarnation von Aljechin? Und wer ist der Doppelgänger der Reinkarnation? Wer der Beethoven des Schachs? Der Brahms des Schachs? Der Rachmaninov? Schönberg? Stockhausen? Wer ist der Topalov der Musik? Der Kramnik der Musik? Wer ist Musikweltmeister?

Hier ist noch einiges zu klären.

Kategorien: Marginalien

2 Kommentare

  1. Stefan

    29. Juli 2009 — 12:43

    beethoven
    Die Beethoven-Frage ist jetzt endlich geklärt worden.

  2. Hartmut Metz blieb es übrigens vorbehalten, dieser Tage die Messlatte im Plattitüden-Limbo durch eine gewagte Koppelung wieder etwas tiefer zu legen (Glückwunsch, taz):

    Der Russe rettete sich mit Mühe in ein Remis. Fortan galt Magnus Carlsen als „Mozart des Schachs“. Im Herbst knackte Carlsen die Grenze von 2.800 Elo-Weltranglistenpunkten, die im Schach lange so etwas Ähnliches waren wie im Weitsprung die 8,90 Meter von Bob Beamon.

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