Das Schach­blog kri­ti­sier­te zurecht, dass über das Match zwi­schen dem zur Zeit spiel­stärks­ten Schach­pro­gramm Ryb­ka und dem Schach­groß­meis­ter Jaan Ehl­vest kaum berich­tet wor­den ist – was aller­dings auch gegen die Öffentlichkeitsarbeit des Ver­an­stal­ters spre­chen könn­te. Das Pro­gramm spiel­te acht­mal Weiß und gab dem Groß­meis­ter in jeder Par­tie einen ande­ren Bau­ern vor. Ryb­ka gewann +4–1=3, aller­dings bei einer men­schen­un­freund­li­chen Bedenk­zeit von 45 Minu­ten + 10 Sekunden/Zug. Ehl­vest führ­te ein eige­nes Web­log über das Match, been­de­te es aber lei­der nicht. Vas­ik Raj­lich, der Pro­gram­mie­rer von Ryb­ka, war vor allem davon beein­druckt, dass Ehl­vest trotz der Bedenk­zeit kei­ne gro­ben Feh­ler mach­te – ein klei­ner Sei­ten­hieb über das bes­ser dotier­te Match Kram­niks gegen ein etwas schwä­che­res Schachprogramm.

Bis die­se Wett­kämp­fe mit der obi­gen Dia­gramm­stel­lung begin­nen, wird aber wohl noch etwas Zeit vergehen.