Schachblätter

Weihnachtsrätsel (3d) = Fairy Tales (3) = Retro (19)

retro19

Fast zuletzt noch die (viel­leicht unge­woll­te) Erfül­lung eines Weih­nachts­wun­sches, eine Mär­chen­schach­auf­ga­be von Niki­ta Plaksin und Alex­an­der Kisl­jak (The Pro­ble­mist 1984) unter Ver­wen­dung des Alfils (zu sehen auf a5 und e4). Der Alfil springt dia­go­nal ins über­nächs­te Feld. Dabei spielt es kei­ne Rol­le, ob auf dem dazwi­schen­lie­gen­den Feld eine Figur steht oder nicht. Die For­de­rung ist nicht ganz naheliegend:

Wel­che Damen­zü­ge sind gesche­hen? Ideen, Fra­gen und Ant­wor­ten bit­te als Kommentar.

Kategorien: Schachaufgaben

Weihnachtsrätsel (3c) » « Weihnachtsrätsel (3e) = Hartplatzhelden (6)

7 Kommentare

  1. Wo steht denn der Alfil in der Grundstellung?

    Im Ãœb­ri­gen fin­de ich kei­nen lega­len letz­ten Zug von Weiß.

  2. Stefan

    25. Dezember 2009 — 23:31

    Schwar­zer und wei­ßer Alfil kön­nen wohl nur durch Ver­wand­lung ent­stan­den sein (ich ken­ne die Lösung auch nicht, aber das ist glau­be ich märchenschachüblich).

    Wäre h7-h8D+ nicht legal?

  3. Ist mir gera­de ein­ge­fal­len, dass es ja auch h7-h8D# gewe­sen sein kann, da lese ich es.

    Die Alfi­le sind also auf a8 und a1 ent­stan­den. Neben Bau­ern­zü­gen auf a und h gab es noch dxc3, e3 und c6 als Bauernzüge.

    ist die schwar­ze Dame umgewandelt?
    Falls ja, wie sind dann die h‑Bauern anein­an­der vorbeigekommen?
    Wie sind die a‑Bauern anein­an­der vor­bei gekom­men (mind. 2 Schlagzüge)?

  4. Noch ein paar Gedanken:

    Der letz­te wei­ße Zug könn­te auch Bh7xSg8T+ gewe­sen sein.
    Schwar­zer und wei­ßer Alfil wur­den ver­wan­delt und sich nach a5 bzw. e4 gehüpft, bevor c7-c6 und d2xc3 gesche­hen sind. Erst dann kön­nen die schwar­ze Dame und der schwar­ze König raus­ge­kom­men sein. Der schwar­ze Sprin­ger muss vor d2xc3 nach d1 gehüpft sein.

  5. Gera­de hat es bei mir geklin­gelt. Jeden­falls zur Hälf­te. Eine sinn­vol­le Ant­wort kann ja eigent­lich nur sein, dass es kei­ne Damen­zü­ge gab (oder nur ganz weni­ge, viel­leicht SDh1-g1). Die sDd8 wur­de jeden­falls auf ihren Aus­gangs­feld geschlagen:

    1. Der wei­ße Alfil muss auf a8 durch Umwand­lung ent­stan­den sein.
    2. Er muss nach c6 gekom­men sein, bevor Bc7-c6 geschah.
    3. Zu die­sem Zeit­punkt kann die sDd8 nicht mehr dort gewe­sen sein, ande­ren­falls hät­te der sK im Schach gestan­den, nicht nach d8 zie­hen kön­nen und der wei­ße Alfil geschla­gen wer­den müssen.
    4. Dann stün­de er jetzt aber nicht auf e4 ;-)

  6. Dann stel­le ich jetzt ein­fach mal in den Raum, dass gar kei­ne Damen­zü­ge gesche­hen sind. Bei­de Ursprungs­da­men wur­den auf den Grund­fel­dern geschla­gen. Es blei­ben für bei­de Sei­ten noch drei Schlag­fäl­le übrig (es sind jeweils 12 Stei­ne auf dem Brett). Das waren für Weiß dxc3, hxg und gxh und für Schwarz axb, bxa und hxg1. Letz­te­res ergibt sich dar­aus, dass bei ange­nom­me­nem Dh1-g1 Schwarz kei­nen letz­ten Zug hat und er des­halb h2xg1D gewe­sen sein muss.

  7. Weiß hat also noch einen Sprin­ger und zwei Tür­me geschla­gen, Schwarz bei­de Sprin­ger und einen Turm. Und mitt­ler­wei­le klin­gelt es auch auf der ande­ren Sei­te: Be2-e3 kann erst nach Bd2xc3 gesche­hen sein, sonst wäre der Lc7 nicht erklär­bar. Und vor Bd2xc3 muss der schwar­ze Alfil über c3 nach a5 gehüpft sein – also stand der wK zwi­schen­durch im Schach und muss­te nach d1 zie­hen, von wo die wD zuvor durch einen sS ent­fernt wurde.

    @Experten: Gelöst?

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